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methoden:massnahmen:mn_methode1:wertstrom

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 +=== Kurzbeschreibung ===
  
 Die Energiewertstrommethode ist eine systematische Herangehensweise, um **Transparenz** über die eingesetzten Energiearten sowie die damit verbundenen Kosten zu schaffen und jegliche Energieverschwendung im Produktionsablauf zu ermitteln und zu beseitigen. Sie ist eine Erweiterung der Wertstrommethode, deren Kenntnis zur Durchführung der Energiewertstrommethode empfohlen wird (s.u. weiterführende Literatur). Die Energiewertstrommethode ist eine systematische Herangehensweise, um **Transparenz** über die eingesetzten Energiearten sowie die damit verbundenen Kosten zu schaffen und jegliche Energieverschwendung im Produktionsablauf zu ermitteln und zu beseitigen. Sie ist eine Erweiterung der Wertstrommethode, deren Kenntnis zur Durchführung der Energiewertstrommethode empfohlen wird (s.u. weiterführende Literatur).
  
-Die Methode erfolgt in mehreren Schritten. Bei der Analyse wird der Ist-Zustand aufgenommen und ausgewertet, um darauf aufbauend einen Soll-Zustand zu designen, bei dem eine **energiebezogene Produktionsoptimierung** angestrebt wird. Energieverbräuche, die nur durch die Gebäudestruktur beeinflusst werden (z.B. Hallenbeleuchtung, Hallenklimatisierung, Gebäudedämmung), finden hierbei keine Berücksichtigung. Aus dem Wertstrom-Design leiten sich schließlich entsprechende Verbesserungsmaßnahmen ab, die dann im Rahmen des Energiemanagements eingeplant werden //[Erlach et. al 2009]//.+Die Methode erfolgt in mehreren Schritten. Bei der Analyse wird der Ist-Zustand aufgenommen und ausgewertet, um darauf aufbauend einen Soll-Zustand zu designen, bei dem eine **energiebezogene Produktionsoptimierung** angestrebt wird. Energieverbräuche, die nur durch die Gebäudestruktur beeinflusst werden (z.B. Hallenbeleuchtung, Hallenklimatisierung, Gebäudedämmung), finden hierbei keine Berücksichtigung. Aus dem Wertstrom-Design leiten sich schließlich entsprechende Verbesserungsmaßnahmen ab, die dann im Rahmen des Energiemanagements eingeplant werden //[Erlach et al. 2009]//.
  
 {{:methoden:massnahmen:mn_methode1:vorgehen.png?500|}} {{:methoden:massnahmen:mn_methode1:vorgehen.png?500|}}
  
-//i.A.a. [Erlach et. al 2009]//+//i.A.a. [Erlach et al. 2009]//
  
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-__Für eine genauere Erläuterung wird folgende Literatur empfohlen__: +Für eine **detailliertere Erläuterung** wird die auf [[http://www.energiewertstrom.de/publikationen.html|dieser Website]] beschriebene Literatur empfohlen.
-  * [[http://www.energiewertstrom.de/publikationen.html]]+
  
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-==== 1. Energiewertstrom-Analyse ==== +=== 1. Energiewertstrom-Analyse === 
-"Die Energiewertstromanalyse dient dazu, alle Energieverbraucher in ihrem produktionsorganisatorischen Zusammenhang zu identifizieren sowie deren Energieverbräuche bezogen auf die Produktionsprozesse sichtbar zu machen" //[Erlach et. al 2009]//. Dazu ist erst einmal die **Datenaufnahme** bzw. eine Schätzung des Energieverbrauchs in den einzelnen Produktionsschritten erforderlich (in QuiXel: Zählerdaten). +"Die Energiewertstromanalyse dient dazu, alle Energieverbraucher in ihrem produktionsorganisatorischen Zusammenhang zu identifizieren sowie deren Energieverbräuche bezogen auf die Produktionsprozesse sichtbar zu machen" //[Erlach et al. 2009]//. Dazu ist erst einmal die **Datenaufnahme** bzw. eine Schätzung des Energieverbrauchs in den einzelnen Produktionsschritten erforderlich (in QuiXel: Zählerdaten). 
  
-Durch die anschließende **Bildung von Kennzahlen** wird der Energiewertstrom hinsichtlich der Energieeffizienz bewertet. "Die Energieintensität macht den produktionsspezifischen Energiebedarf im Verlauf der Produkterzeugung sichtbar. Der Effizienzgrad ermöglicht eine quantitative und qualitative Bewertung der Produktionsprozesse im Vergleich zu den eigenen Zielsetzungen oder auch zum aktuellen Stand der Technik" //[Erlach et. al 2009]// ([[methoden:massnahmen:mn_methode1|Benchmarking]]). Daraus leiten sich Verbesserungspotenziale ab. +Durch die anschließende **Bildung von Kennzahlen** wird der Energiewertstrom hinsichtlich der Energieeffizienz bewertet. "Die Energieintensität macht den produktionsspezifischen Energiebedarf im Verlauf der Produkterzeugung sichtbar. Der Effizienzgrad ermöglicht eine quantitative und qualitative Bewertung der Produktionsprozesse im Vergleich zu den eigenen Zielsetzungen oder auch zum aktuellen Stand der Technik" //[Erlach et al. 2009]// ([[methoden:massnahmen:mn_methode1|Benchmarking]]). Daraus leiten sich Verbesserungspotenziale ab. 
  
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-Zusammengefasst erfolgt die Energiewertstromanalyse folgendermaßen:+Zusammengefasst verläuft die Energiewertstromanalyse nach //[Erlach et al. 2009]// folgendermaßen:
   - Festlegung der Produktfamilie und Ermittlung des Kundenbedarfs   - Festlegung der Produktfamilie und Ermittlung des Kundenbedarfs
   - Berechnung des Kundentaktes   - Berechnung des Kundentaktes
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   - **Potential 2**: Ermittlung des Effizienzgrads der Produktionsprozesse   - **Potential 2**: Ermittlung des Effizienzgrads der Produktionsprozesse
   - **Potential 3**: Direkte Umsetzung offensichtlicher Einsparmaßnahmen   - **Potential 3**: Direkte Umsetzung offensichtlicher Einsparmaßnahmen
-//[Erlach et. al 2009]// 
  
  
 {{:methoden:massnahmen:mn_methode1:wertstrom_ges.png|}} {{:methoden:massnahmen:mn_methode1:wertstrom_ges.png|}}
-//[Erlach et. al 2009]//+//[Erlach et al. 2009]//
  
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-==== 2. Energiewertstrom-Design==== +=== 2. Energiewertstrom-Design === 
-"Das Energiewertstrom-Design dient dazu, basierend auf den in der Analyse erarbeiteten Effizienzsteigerungspotenzialen einen verbesserten Soll-Zustand der Produktion zu entwickeln." Die folgenden **acht Gestaltungsrichtlinien** nach //[Erlach et. al 2009]// sind als Handlungsleitfaden zu verstehen, mit dem schrittweise ein idealer Soll-Zustand (Vision) konzipiert wird, wobei 1.-4. die einzelnen Produktionsprozesse betrachtet, 5.-8. hingegen deren Verknüpfung und Zusammenwirken im gesamten Wertstrom:+"Das Energiewertstrom-Design dient dazu, basierend auf den in der Analyse erarbeiteten Effizienzsteigerungspotenzialen einen verbesserten Soll-Zustand der Produktion zu entwickeln." Die folgenden **acht Gestaltungsrichtlinien** nach //[Erlach et al. 2009]// sind als Handlungsleitfaden zu verstehen, mit dem schrittweise ein idealer Soll-Zustand (Vision) konzipiert wird, wobei 1.-4. die einzelnen Produktionsprozesse betrachtet, 5.-8. hingegen deren Verknüpfung und Zusammenwirken im gesamten Wertstrom:
  
   - **Ausrichtung der Betriebslast zur optimalen Energieausnutzung** (Die Betriebsmittel sind so auszulegen, dass der Produktionstakt mit minimaler Energieintensität dem Kundentakt entspricht.)   - **Ausrichtung der Betriebslast zur optimalen Energieausnutzung** (Die Betriebsmittel sind so auszulegen, dass der Produktionstakt mit minimaler Energieintensität dem Kundentakt entspricht.)
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-//[Erlach et. al 2009]//+//[Erlach et al. 2009]//
  
  
  
methoden/massnahmen/mn_methode1/wertstrom.1533817077.txt.gz · Zuletzt geändert: von traichel

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