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Energieeinfluss-Analyse
Kurzbeschreibung
„Nun müssen auch die einzelnen Prozesse, die im Zusammenhang mit den festgestellten Großverbrauchern stehen, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Gesamtenergieeinsatz des Unternehmens bewertet werden.“ [Geilhausen et. al 2015] Der Energieeinflussfaktor (EEF) gibt hierbei eine methodische Hilfestellung.
Ähnlich einer Fehler-Möglichkeits-und-Einfluss-Analyse (FMEA) oder Risikoprioritätszahl (RPZ) werden zunächst die Tätigkeiten und Prozesse, die mit den Bereichen mit wesentlichem Energieeinsatz in Verbindung stehen, identifiziert. Unterstützen kann hierbei die eine Schnittstellenanalyse (http://www.fml.mw.tum.de/leanlogwiki/images/5/5b/Schnittstellenanalyse.pdf). Anschließend werden diese einzeln mittels der drei nachfolgenden Kriterien mit einer Punktzahl (1 bis 10) von einem Team aus Prozessspezialisten und Prozessmitarbeitern gewichtet:
- Wie direkt nimmt die Tätigkeit Einfluss auf den Energieeinsatz?
- Wie groß sind die Auswirkungen der Tätigkeit auf den Energieeinsatz?
- Ist die Tätigkeit abhängig vom Energieeinsatz durchführbar?
Die Summe aus den jeweiligen Schätzwerten ergibt schließlich den Energieeinflussfaktor eines Prozesses.
[Geilhausen et al. 2015]
