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Pinch-Analyse
Mithilfe der Pinch-Analyse werden Anlagen mit Wärme- und Kältebedarf hinsichtlich des Energieverbrauchs der verfahrenstechnischen Prozesse analysiert und thermodynamisch optimiert. Die Pinch-Analyse ist eine Methode der energetischen Prozessintegration, bei der es angestrebt wird, „einen Prozess bei gefordertem Durchsatz und Produktequalität mit einem minimalen Energie- und Ressourcenbedarf sowie minimalen Emissionen betreiben zu können“ [Brunner, Krummenacher 2015]. Obwohl der Fokus hierbei vorwiegend auf Hilfsstoffen in Wärme- und Wassersystemen liegt, kann die Pinch-Technologie auch beim Verbrauch von Elektrizität, welche zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt wird, Einsparungen erzielen.
Die Anwendung der Methode eignet sich insbesondere beim Neu- und Umbau von Anlagen. Aber auch die Sanierung von bestehenden Anlagen bietet ein hohes Einsparpotenzial (ca. 10-35%).
[Brunner, Krummenacher 2015]
