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Pinch-Analyse
Kurzbeschreibung
Mithilfe der Pinch-Analyse werden insbesondere Anlagen mit Wärme- und Kältebedarf hinsichtlich des Energieverbrauchs der verfahrenstechnischen Prozesse analysiert und thermodynamisch optimiert. Die Pinch-Analyse ist eine Methode der energetischen Prozessintegration. Ziel ist es hierbei, „einen Prozess bei gefordertem Durchsatz und Produktequalität mit einem minimalen Energie- und Ressourcenbedarf sowie minimalen Emissionen betreiben zu können“ [Brunner, Krummenacher 2015].
Obwohl der Fokus vorwiegend auf der Minimierung von Hilfsstoffen in Wärme-/ Kühlsystemen liegt, kann die Pinch-Technologie auch beim Verbrauch von Elektrizität für Prozesswärme sowie beim Verbrauch von Wasser Einsparungen erzielen (siehe: https://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/14122/mit_der_pinch_technologie.pdf?command=downloadContent&filename=mit_der_pinch_technologie.pdf)
„Die Pinch-Technologie bietet sich vorrangig für das Prozessdesign beim Neu- oder Umbau von Anlagen an. Aber auch bestimmte Aspekte der Anlagenplanung und des Anlagenbetriebs können mit ihr optimiert werden. Die Methoden der Pinch-Technologie sind allgemein gültig und sowohl auf kontinuierliche Prozesse, gemischte Prozesse als auch Chargenbetrieb anwendbar.“ [LfU 2003] Auch die Sanierung von bestehenden Anlagen bietet ein hohes Einsparpotenzial (ca. 10-35%) [Brunner, Krummenacher 2015].
Bei der Optimierung von Wärme- und Kälteströmen mithilfe der Pinch-Analyse werden zunächst alle
Weiterführende Informationen
- Vorgehen mit Anwendungsbeispiel: http://www.rytec.com/docs/pinch_dreilndertagung_2014_0_0_0.pdf


