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Inhaltsverzeichnis
Anleitung: 2.1.1 Relevante Verpflichtungen ermitteln
Zweck der Aufgabe
Compliance (Regelkonformität) ist ausnahmslose Bedingung für ein dauerhaft existierendes und erfolgreiches Managementsystem. Dies erfordert im ersten Schritt eine Zusammenstellung aller umwelt- bzw. energiebezogenen für das Unternehmen relevanten Vorschriften sowie zusätzlich eingegangenen Selbstverpflichtungen. Solch eine Übersicht wird in dieser Aufgabe erstellt, um anschließend in 2.1.2 deren Belang für das Unternehmen zu bestimmen und Soll-Ist-Abweichungen zu erkennen.
Erklärung
Im diesem Rahmen wird unter Compliance die Einhaltung aller geltenden Gesetze, Normen, Richtlinien, Verordnungen, Regelungen und sonstigen vom Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen (z.B. in der eigenen Umwelt- bzw. Energiepolitik) in Bezug auf Umwelt bzw. Energie sowie Managementsysteme im Allgemeinen verstanden. Die Identifizierung und Sammlung dessen sind hierbei die ersten Schritte. Dazu wird jede einzelne Anforderung benannt, beschrieben und die Quelle angegeben. Die Aufnahme von Verpflichtungen erfolgt in diesem Umfang zwar einmalig. Im Zuge dessen ist es jedoch sinnvoll, ein Verfahren zur Ermittlung geltender rechtlicher Verpflichtungen und sonstiger Anforderungen zu etablieren. Nach der Einführung des Managementsystems werden die Rechtsvorschriften und Verpflichtungen nämlich gemäß dem PDCA-Zyklus in geplanten Zeitabständen auf Gültigkeit geprüft und aktualisiert.
Bedienung der Oberfläche
Beispiele
Verpflichtung: 'DIN-ISO 50001'
Beschreibung: Norm für die Umsetzung von Energiemanagementsystemen
Weitere:
- Energieeinsparverordnung (EnEV)
- Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
- Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaß-nahmen (EDL-G)
- Energieeinsparungsgesetz (EnEG)
- Bundes-Immissionsschutzgesetz (BimSchV)
- Gesetz über die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produk-te (Energiebetriebene-Produkte-Gesetz, EBPG)
- BVT-Merkblatt Energieeffizienz


